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PSOE will Kreuzfahrtgäste in Maó mit bis zu 4 Euro belasten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 100.000 Kreuzfahrtgäste kamen allein 2025 nach Maó auf Menorca. An den Ankunftstagen steigen laut Bürgermeister Héctor Pons die Leistungen, die die Stadt erbringen muss.

Die sozialistische Parlamentsfraktion PSOE schlägt deshalb einen Zuschlag von bis zu vier Euro für Kreuzfahrtgäste vor. Er soll auf die Steuer für nachhaltigen Tourismus, kurz ITS, erhoben werden und direkt in die Kasse der jeweiligen Gemeinde fließen.

Stadt soll über Zuschlag entscheiden

Der Vorschlag steckt in Änderungsanträgen zum Gesetz über die Hauptstadt Palma. Hafenstädte mit Kreuzfahrtverkehr könnten demnach selbst entscheiden, ob sie den Zuschlag einführen.

Maximal dürfte der Aufschlag 100 Prozent der ITS betragen, jedoch nicht mehr als vier Euro pro Kreuzfahrtgast. Beschließen müsste ihn jeweils der Gemeinderat. Eine Einführung oder Änderung könnte frühestens am 1. Januar des folgenden Jahres gelten.

Maó verweist auf Kosten am Hafen

Pons begründet die Forderung mit Aufgaben, die nach seiner Darstellung bei der Stadt bleiben. Dazu zählen die Instandhaltung der Zugänge sowie Investitionen für die Verbindung zwischen Hafen und Stadt.

Direkte Einnahmen aus der wirtschaftlichen Aktivität des Hafens erhalte Maó bislang nicht, sagte der Bürgermeister. Zugleich seien die ankommenden Kreuzfahrtschiffe bei der Hafenabgabe durch die Hafenbehörde begünstigt und zahlten deshalb weniger als gesetzlich vorgesehen. Der Zuschlag könne einen Teil der Kosten ausgleichen, so Pons.

Themen: Tourismus · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com