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Küstengesetz: Formentera kämpft um Immobilien

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Viele Betroffene auf Formentera können nach Angaben der PP über ihre Immobilien nicht normal entscheiden und ihre Zukunft nicht planen. Am 26. September berieten der Inselrat von Formentera, Vertreter der Betroffenen und die PP über Änderungen am Küstengesetz. Im Mittelpunkt standen die Küstenabgrenzungen, auf Spanisch „deslindes“, und die geforderte Rechtssicherheit für Anwohner.

Reunión en el Consell de Formentera sobre los deslindes de Costas.
Europa Press

Treffen über geplante Gesetzesänderung

Das Treffen setzte die bisherigen Gespräche zwischen den Beteiligten fort. Sie trugen die wichtigsten Sorgen der Betroffenen zusammen, während ein Gesetzesvorschlag zur Änderung des Küstengesetzes beraten wird.

Inselratspräsident Óscar Portas erklärte, alle Seiten wollten ihre bereits besprochenen Themen bündeln und gemeinsam die Interessen Formenteras vertreten. Änderungen am Küstengesetz müssten nach seinen Worten die Realität der Insel berücksichtigen und betroffenen Anwohnern Rechtssicherheit geben.

Inselrat verweist auf eigene Stellungnahmen

Der Inselrat hat dem Küstenrat bereits einen technischen und juristischen Bericht vorgelegt. Er soll die Einwände gegen das staatliche Projekt zur Änderung der allgemeinen Küstenverordnung begründen.

Zugleich reichte die Institution Einwände gegen das künftige balearische Gesetz zur Ordnung, zum Schutz und zur umfassenden Verwaltung der Küste ein. Der Inselrat fordert objektive, transparente und verhältnismäßige technische Kriterien. Die PP im spanischen Kongress verlangt nun konkrete Lösungen für die Betroffenen.

Themen: Meer & Küste · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com