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Lucena: Reisebüros wollen Kulturerbe buchbar machen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Aus Kulturerbe und regionaler Küche sollen buchbare Reiseangebote werden. Wie das gelingen kann, haben Reisebüros am 21. und 22. Oktober beim Tourismusforum der Unión Nacional de Agencias de Viajes (UNAV) in Lucena in der Provinz Córdoba beraten. Ihr Fazit: Sehenswürdigkeiten allein reichen nicht aus. Angebote müssen zu den Wünschen der Reisenden passen und sich tatsächlich buchen lassen.

VII Foro UNAV en Lucena, Córdoba.
Europa Press

Vom Ausflugsziel zum Reiseangebot

Dafür braucht es nach Ansicht der Teilnehmer mehr als eine gute Idee: Leistungen, Preise, Verfügbarkeit, Barrierefreiheit und Buchungsbedingungen müssen feststehen. Reisebüros könnten so auch Reiseziele im Landesinneren einem neuen Publikum näherbringen. Zugleich forderte das Forum eine engere Zusammenarbeit von Behörden, Unternehmen und Verbänden.

Lucena als Beispiel

Die Teilnehmer verwiesen auf das historische und kulturelle Erbe Lucenas als Grundlage für Reisen abseits des klassischen Sonne-und-Strand-Urlaubs. UNAV-Fetave-Präsident César Gutiérrez warb dafür, das touristische Angebot breiter aufzustellen und Besucherströme gleichmäßiger zu verteilen. Auch bessere Verkehrsverbindungen und neue Technik standen auf der Tagesordnung. Künstliche Intelligenz soll die Arbeit der Reisebüros ergänzen, nicht deren Erfahrung ersetzen.

Themen: Tourismus

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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