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Lebensmittel in Spanien: Beeren kosten 47,4 Prozent mehr

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Frische Beeren wie Erdbeeren und Heidelbeeren kosten in Spanien im September 2026 47,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das zeigen die Septemberdaten des spanischen Statistikamts Instituto Nacional de Estadística (INE). Auch Fruchtgemüse wie Tomaten und Gurken verteuert sich binnen Jahresfrist um 17,3 Prozent.

Un mercado de Zaragoza
Europa Press

Eier kosten im Jahresvergleich 12,3 Prozent mehr, frische Zitrusfrüchte 15,1 Prozent. Bei tropischen Früchten, Datteln und Feigen beträgt der Anstieg 11,6 Prozent.

Tomaten treiben die Monatspreise

Allein von August auf September verteuert sich Fruchtgemüse um 18,5 Prozent. Blatt- und Stängelgemüse kostet 6 Prozent mehr, frische Beeren 3,6 Prozent. Frische Zitrusfrüchte werden dagegen binnen eines Monats um 5 Prozent günstiger.

Der betrachtete Zeitraum macht einen Unterschied: Von Januar bis September sinken die Preise für tropische Früchte um 7,7 Prozent – trotz ihres Anstiegs im Vergleich zum September des Vorjahres.

Auch über vier Jahre steigen viele Preise

Seit September 2022 verteuern sich 21 von 55 erfassten Gruppen für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke um mehr als 20 Prozent. Frische Beeren kosten 54,4 Prozent mehr, Eier 48,7 Prozent.

Nicht alles wird teurer: Im Vergleich zum September 2025 sinkt der Preis für Kaffee und Kaffeeersatz um 4,3 Prozent, für Getreide um 3,5 Prozent. Das Statistikamt hat zudem seit Januar 2026 die Zusammensetzung und Methodik seines Verbraucherpreisindex geändert. Neu erfasst es unter anderem Avocados und Heidelbeeren.

Themen: Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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