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Balearen zahlen Lehrern auf Formentera 400 Euro Zuschlag

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Lehrkräfte, die im Schuljahr 2026-2027 schwer besetzbare Stellen auf Formentera übernehmen, sollen weiter monatlich 400 Euro Zuschlag bekommen. Der Consell de Govern hat die Regelung am Freitag, 18. September, in Palma auf Mallorca beschlossen. Für Stellen auf Menorca und Eivissa (Ibiza) steigen die Zuschläge.

Un alumno de camino al instituto.
Europa Press

Als schwer besetzbar gelten nach den neuen Kriterien Stellen an Schulen auf Menorca oder Eivissa. Sehr schwer besetzbar bleiben Stellen auf Formentera. Auch einzelne Stellen auf Menorca und Eivissa können diesen Status bekommen, wenn sie nach 14 Kalendertagen in Verfahren zur Vergabe von Vertretungen weiter unbesetzt sind.

Eine Fachrichtung zählt als schwer besetzbar, wenn höchstens fünf Bewerber pro ausgeschriebener Stelle verfügbar sind. In Eivissa gibt es derzeit 75 solcher Fachrichtungen, auf Formentera 25 und auf Menorca 43.

Mehr Geld für Stellen auf drei Inseln

Lehrkräfte auf Menorca sollen künftig 200 Euro monatlich erhalten. Das sind 100 Euro mehr als im vergangenen Schuljahr. Auf Eivissa steigt der Zuschlag um 100 Euro auf 300 Euro im Monat. Für Formentera bleibt es bei 400 Euro monatlich.

Nach Angaben der Conselleria für Bildung und Universitäten soll die Regelung freie Lehrerstellen schneller besetzen und die Teams an den Schulen stabilisieren. Besonders auf den Inseln mit Schwierigkeiten bei der Gewinnung und Bindung von Lehrkräften soll das Geld einen Anreiz schaffen.

Zuschläge auch für belastende Arbeitsplätze

Der Consell de Govern hat zudem Arbeitsplätze mit besonderen Bedingungen durch Gefahr, Belastung oder Toxizität festgelegt. Dazu zählen Stellen am IES Can Balo, in Bildungsangeboten in Gefängnissen sowie Einheiten für Minderjährige in Schutzprogrammen.

Auch Lehrkräfte, die Kinder und Jugendliche im Krankenhaus oder über längere Zeit zu Hause unterrichten, fallen unter die Regelung. Genannt werden außerdem das Colegio para la Atención Hospitalaria y Domiciliaria Maria Antònia Pascual und seine Außenstellen auf Menorca sowie auf Eivissa und Formentera.

Themen: Bildung · Gesundheit · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com