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Palmas Luftschutzbunker: Verein will Kriegsreste retten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In Palma auf Mallorca stecken noch Splitter aus dem Spanischen Bürgerkrieg in Fassaden. Die Vereinigung zur Wiederbelebung alter Stadtzentren (ARCA) fordert am 6. November 2026 von der Stadt Palma, Luftschutzbunker, Splitterspuren und Zeichen des zivilen Luftschutzes zu erhalten. Nach Angaben des Vereins sind viele dieser Spuren bereits verschwunden.

Un técnico accede al refugio antiaéreo de la calle Confraria de Sant Miquel.
Europa Press

Ein gut erhaltener Bunker in Palma

ARCA schlägt vor, den Luftschutzbunker in der Straße Confraria de Sant Miquel zu erhalten. Er sei in gutem Zustand, reiche bis zur Straße Riera und habe auch einen Ausgang in der Straße Missió. Nach Angaben des Vereins gibt es noch weitere öffentliche und private Bunker, die sich wiederherstellen ließen.

Nur noch sechs oder sieben Zeichen

An einigen Fassaden sind Zeichen zu sehen, die früher auf Wasserstellen hinwiesen. Bei Bränden, die oft durch Bombardierungen entstanden, halfen sie der Bevölkerung. Die Zeichen bestehen aus konzentrischen Kreisen mit einem Pfeil. Ihre Farben sind verblasst, die Zeichnungen aber noch erkennbar. ARCA schätzt, dass nur sechs oder sieben dieser Zeichen übrig sind, etwa an Can Pueyo, der ehemaligen Casa de Socors und der Kirche Santa Teresa.

Auch Splitterreste in Fassaden sollen erhalten bleiben. ARCA nennt unter anderem die Fassade von Llar El Temple, die Straße Sant Esperit und die Kirche der Missió. Der Verein will verhindern, dass die verbliebenen Spuren bei künftigen Restaurierungen verschwinden.

Themen: Kultur · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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