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Palma: 97-Jährige schildert Luftschutzbunker im Haus

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Wenn die Sirenen ertönten, rannte Joana Maria Llull als Kind in einen Luftschutzbunker in ihrem Wohnhaus im Viertel Foners in Palma auf Mallorca. So schildert es die heute 97-Jährige dem Verein Asociación para la Revitalización de los Centros Antiguos (ARCA). Am Montag, 2. November 2026, fordert der Verein erneut, das Gebäude unter Schutz zu stellen.

Edificio del número 18 de la calle Miquel Santandreu que supuestamente cuenta con un refugio antiaéreo.
Europa Press

Das Haus steht in der Calle Miquel Santandreu 18, an der Ecke zur Calle Joan Alcover. Llull wohnte nach eigenen Angaben wegen der Arbeit ihres Vaters im Erdgeschoss. Seinen Arbeitsort nennt sie nicht. Nach ihrer Erinnerung entstand der Bunker 1936, als der Bürgerkrieg ausbrach. Er hatte zwei Hauptzugänge und einen Notausgang zum Innenhof.

Schon in der vergangenen Woche hatte ARCA den Schutz des Gebäudes gefordert. Damals vermutete der Verein lediglich, dass sich darin ein Bunker befinden könnte. Nun will ARCA Llulls Angaben an die Stadtverwaltung von Palma, den Inselrat von Mallorca und das Ministerium für Territorialpolitik und demokratische Erinnerung weiterleiten. Der Verein verweist darauf, dass viele solche Bunker verschwunden seien, und drängt darauf, die übrigen zu erhalten.

Themen: Kultur · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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