Mallorca-Mieten: Prohens lehnt Mietpreisdeckel ab
Ein Mietpreisdeckel für Wohnungen auf Mallorca soll nach dem Willen von Balearen-Präsidentin Marga Prohens nicht kommen. Am Dienstag, 27. Oktober, bekräftigte sie im Parlament, dass sie die Balearen nicht zur angespannten Wohnungsmarktzone erklären will. Mit dieser Einstufung ließen sich die Mieten begrenzen.
Mehr Wohnungen statt Preisdeckel
Prohens nannte die Begrenzung der Mieten ein „gescheitertes Rezept“. Stattdessen will sie mehr Wohnungen bauen lassen. Mehr als 10.000 Wohnungen befänden sich derzeit in verschiedenen Phasen und seien für die Menschen vor Ort gedacht, sagte sie.
Auch eine von MÉS per Mallorca geforderte Aussetzung der Bebauung von Bauland lehnte Prohens ab. Das würde ihrer Ansicht nach das Angebot verringern, ohne die Nachfrage zu verändern.
Streit um schnelle Hilfe
Der MÉS-Abgeordnete Lluís Apesteguia hielt dagegen: Die von Prohens angekündigten Steuermaßnahmen beim Wohnen hülfen nur Menschen, die sich einen Immobilienkauf leisten könnten. Er fragte, wann die mehr als 10.000 Wohnungen verfügbar seien. Die Menschen bräuchten sofort Maßnahmen gegen die hohen Wohnkosten.
Themen: Wohnen & Immobilien · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com