Trasmed fordert gleiche Regeln für Balearen-Verbindungen
Für die Schiffsverbindungen zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen fordert Trasmed gleiche Regeln statt immer neuer Vorgaben auf lokaler, regionaler und supranationaler Ebene. Die Reederei äußerte sich am 23. September 2026 in Madrid vor dem Weltseeschifffahrtstag am 24. September. Trasmed gehört zur Grimaldi-Gruppe und ist auf Verbindungen zwischen der Halbinsel und den Balearen spezialisiert.
OMI-Rahmen soll Vorrang haben
Trasmed will den Regelungsrahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation OMI, einer Organisation der Vereinten Nationen, priorisieren. Die Reederei warnt, dass die zunehmende Zersplitterung der Vorschriften den Betrieb im Schifffahrtssektor erschwert.
Miguel Pardo, Direktor für institutionelle Beziehungen bei Trasmed, verweist auf den globalen Charakter des Seeverkehrs. Eine lokale Regulierung sei schwierig, ohne Verzerrungen im Wettbewerb zu erzeugen, sagte er.
Verbindungen als Teil der Inselwirtschaft
Der Weltseeschifffahrtstag steht bei der OMI am 24. September unter dem Motto „Von der Politik zur Praxis: maritime Exzellenz vorantreiben“. Trasmed betont dabei die Rolle der Organisation für Sicherheit, Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit in der internationalen Schifffahrt.
Die Reederei unterstützt außerdem die Ziele der UN-Agenda 2030, vor allem bei Infrastruktur-Innovation, Klimaschutz und dem Schutz des Lebens unter Wasser. Zugleich hebt Trasmed hervor, dass maritime Verbindungen den territorialen Zusammenhalt und die sozioökonomische Entwicklung von Inselgemeinschaften beeinflussen.
Themen: Umwelt · Politik · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com