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Palma: Märkte dürfen nicht zur Touristenkulisse werden

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 180 Vertreter von Märkten aus ganz Spanien treffen sich am Sonntag in Palma auf Mallorca. Sie beraten darüber, wie traditionelle Märkte für Urlauber attraktiv bleiben können, ohne ihre Stammkunden zu verlieren. Das Treffen findet im Teatre Municipal Xesc Forteza statt.

Palma reúne a más de 180 representantes de mercados tradicionales de toda España para abordar su futuro
Europa Press

Tourismus ja, Verdrängung nein

„Der Tourismus ist willkommen, aber wir dürfen nicht zu einer Postkarte werden, die die Gemeinschaft verdrängt, die uns das Leben gegeben hat“, warnt Asier Beato Iglesias, Präsident des spanischen Verbands traditioneller Lebensmittelmärkte Metrae. Bei einer Debatte geht es darum, wie Märkte Besucher anziehen und zugleich Orte für den täglichen Einkauf der Anwohner bleiben können.

Auch der Nachwuchs im Markthandel und neue Technologien stehen auf dem Programm. Aina Moyà, Präsidentin des balearischen Marktverbands, wirbt für eine enge Zusammenarbeit zwischen Marktleuten und öffentlichen Stellen. Mallorca könne dabei anderen Regionen als Beispiel dienen, sagt sie.

Marktbesuche und Preise am Montag

Am Montag besuchen die Teilnehmer die Märkte von Santa Catalina und Pere Garau in Palma. Ab 11.30 Uhr findet im Rathaus von Palma die Abschlussveranstaltung mit der Vergabe der Metrae-Preise 2026 statt. Die Auszeichnungen würdigen unter anderem Projekte für lebendige Märkte und Nachhaltigkeit.

Themen: Tourismus · Wirtschaft · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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