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Menorca: Über 400 Familien neu auf Wohnungs-Warteliste

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 400 Familien auf Menorca sind in diesem Jahr neu auf die Warteliste für öffentliche Wohnungen gekommen. Das teilte die Sozialistische Partei Menorcas (PSOE) am Freitag, 23. Oktober, mit. Sie wirft der von der konservativen Volkspartei (PP) geführten Regierung der Balearen vor, den Wohnungsbau zu verzögern und Mietpreise nicht zu begrenzen.

46 Wohnungen sind noch nicht fertig

Als die PP die Regierung übernahm, standen laut PSOE 407 Familien auf der Warteliste des balearischen Wohnungsinstituts Ibavi. Damals waren auf Menorca 66 öffentliche Wohnungen im Bau. Dreieinhalb Jahre später seien 20 davon übergeben, während 46 noch auf ihre Fertigstellung warteten. Keine der seither angekündigten neuen Wohnanlagen sei bisher begonnen worden, kritisiert die Partei.

Der PSOE nennt unter anderem Bauprojekte in Fornells und Es Castell. Die Regierung hätte diese bereits begonnenen Projekte schneller voranbringen müssen, meint die Partei.

Streit um Grenzen für Mietpreise

Der PSOE macht die Regierung auch dafür verantwortlich, dass sie das spanische Gesetz zur Begrenzung von Mietpreisen nicht anwendet und keine Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt ausweist. Beides könnte nach Ansicht der Partei Mietanstiege bremsen und Familien schützen.

Zugleich beklagt der PSOE Verzögerungen beim Wohnungsinstitut Ibavi. Dadurch erreichten öffentliche Wohnungen die Menschen nicht schnell genug. Parteichef Pepe Mercadal wirft Prohens vor, weder den Preisanstieg gebremst noch die begonnenen Bauprojekte beschleunigt zu haben.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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