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4.000 Schüler ohne Mentalhilfe: Programm auf Mallorca stoppt

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Rund 4.000 Schüler auf Mallorca verlieren in diesem Schuljahr das Mentalgesundheitsprogramm „Flip Up. Dona la volta a les teves emocions“. Nach Kritik der Föderation für psychische Gesundheit läuft das Angebot wegen eines Fehlers in der Verwaltungsabwicklung nicht weiter.

Las conselleras insulares de MÉS per Mallorca Rosa Cursach y Catalina Inés Perelló.
Europa Press

MÉS per Mallorca verlangt deshalb am Dienstag Erklärungen vom Inselrat von Mallorca. Die Partei will unter anderem wissen, wie das Programm abgewickelt wurde, wann der Fehler auffiel und warum seine Fortsetzung im Juni angekündigt worden war.

424 Workshops an 30 Schulen

Im vergangenen Schuljahr erreichte das Programm laut MÉS rund 4.000 Schüler an 30 Bildungszentren. Es gab 424 Workshops zur Förderung des emotionalen Wohlbefindens und zur Prävention im Bereich psychische Gesundheit.

213 Jugendliche baten nach ihrer Teilnahme um professionelle Hilfe oder emotionale Beratung. MÉS-Sprecherin Catalina Inés Perelló betont, es gehe nicht um ein symbolisches Angebot, sondern um eine Initiative, die Tausende Jugendliche erreicht habe.

MÉS fordert politische Verantwortung

Perelló fordert von Inselratspräsident Llorenç Galmés klare Erklärungen und politische Verantwortung. MÉS wirft der PP vor, den Vorgang auf einen Verwaltungsfehler zu reduzieren.

Die Partei verlangt, dass der Inselrat alles rechtlich Mögliche unternimmt, damit „Flip Up“ noch in diesem Schuljahr wieder angeboten werden kann. Zudem fordert MÉS Auskunft über die Folgen für die Fachkräfte, die durch das Ende des Programms ihre Arbeit verloren haben.

Themen: Bildung · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com