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Mieten einfrieren: Sánchez wirbt mit Steuerbonus

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Kleine Vermieter sollen einen Steuerbonus bekommen können, wenn sie Mieten einfrieren oder Erhöhungen auf den Verbraucherpreisindex begrenzen. Dafür wirbt Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez in einem Podcast-Interview, über das am 28. Oktober aus Madrid berichtet wurde. Die Vergünstigung soll Vermieter dafür entschädigen, dass sie Mieten stabil halten oder nur entsprechend den Lebenshaltungskosten erhöhen.

Np Pedro Sánchez, Matteo Renzi Y Édouard Philippe Debaten Sobre El Futuro De Europa En World In Progress
Europa Press

Mehr bezahlbare Wohnungen, klarere Preise

Sánchez will zugleich mehr geförderte Wohnungen bauen lassen. Nach seinen Angaben sind nur 5 bis 6 Prozent der Wohnungen, die jedes Jahr entstehen, gefördert oder bezahlbar. Bleibe dieser Anteil so niedrig, reiche der Wohnungsbau nicht aus, sagte er.

Wer eine Wohnung kaufen oder mieten will, soll Preise zudem besser vergleichen können. Sánchez setzt dafür auf öffentliche Referenzindizes in den Gebieten, in denen Menschen nach Wohnraum suchen. Diese Informationen sollen ihnen bei Verhandlungen helfen.

Längere Mietverträge und Grenzen für Fonds

Auch längere Mietverträge stehen zur Debatte. Sánchez nennt automatische Verlängerungen als Möglichkeit, will aber Ausnahmen berücksichtigen: etwa wenn Eigentümer selbst in die Wohnung ziehen oder sie verkaufen möchten.

Zudem will er Investmentfonds begrenzen, die Wohnungen zu Spekulationszwecken kaufen. Sánchez kritisierte, dass zuständige Verwaltungen bestehende Instrumente nicht nutzten und dass der Kongress Verordnungen der Regierung zum Wohnen abgelehnt habe.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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