Balearen: Mieterhöhung bei 98.800 Verträgen begrenzt
Bei 98.800 Mietverträgen auf den Balearen greift eine Sonderregel für Mieterhöhungen. In den Wohnungen leben 278.200 Menschen. Das zeigen Zahlen des spanischen Ministeriums für Soziale Rechte und Verbraucherschutz, über die am 1. Oktober 2026 berichtet wurde.
Bei 27.200 Verträgen bleibt die Miete eingefroren. Das betrifft 76.600 Menschen. Für weitere 71.600 Verträge mit 201.600 Bewohnern ist die Erhöhung auf 2 Prozent begrenzt. Zu dieser Gruppe gehören 31.900 Verträge, weil sich der Referenzindex für die jeweilige Wohnung nicht berechnen lässt.
Das Ministerium schätzt die Ersparnis für Mieterhaushalte auf insgesamt 23,5 Millionen Euro im Jahr: 14,3 Millionen Euro durch eingefrorene Mieten und 9,2 Millionen Euro durch die Grenze von 2 Prozent. Ein Haushalt mit eingefrorener Miete spart im mittleren Fall 31,2 Euro im Monat, bei der Begrenzung auf 2 Prozent sind es 7,7 Euro. Spanienweit betrifft die Sonderregel rund 3,26 Millionen Verträge mit etwa 8,4 Millionen Bewohnern.
Themen: Wohnen & Immobilien · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com