Mietstreit in Spanien: 624 Millionen Euro in Gefahr
Im spanischen Kongress in Madrid geht es am Freitag, 2. Oktober, um Mietverträge und eine mögliche Entlastung für Mieter. Sozialminister Pablo Bustinduy verteidigt dort zwei Dekrete der Regierung. Sie sollen Mietverträge stabilisieren und ihre Verlängerung ermöglichen.
Nach Bustinduys Angaben würden die Maßnahmen Mietern 624 Millionen Euro ersparen. Wer dagegen stimme, verhindere diese Entlastung, sagt der Minister. Er wirft PP, Vox und Junts vor, statt der Mieter die Interessen großer Immobilienunternehmen zu vertreten.
Bustinduy spricht von fünf Millionen Menschen in Spanien, die zur Miete wohnen und deren Verträge auslaufen. Die Verlängerung der Verträge bezeichnet er als zentrale Forderung einer Bewegung für bezahlbares Wohnen. Den Streit um die Dekrete sieht er nicht als Verhandlung zwischen Parteien, sondern als sozialen Konflikt. Ein Abstimmungsergebnis liegt in der Meldung nicht vor.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com