Balearen: Hälfte von 34.000 Migranten schon sozialversichert
Rund die Hälfte der 34.000 Migranten, die auf den Balearen eine außerordentliche Regularisierung beantragt haben, ist nach Einschätzung der Zentralregierung bereits bei der Sozialversicherung angemeldet. Das sagte die Staatssekretärin für Migration, Pilar Cancela, am Donnerstag bei einem Besuch der Fundación Laboral de la Construcción in Palma auf Mallorca. Der Prozess soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
Cancela erklärte, die bereits regularisierten Menschen seien damit aus einer rechtlichen Unsicherheit heraus. Die Regularisierung sei ein erster Schritt hin zu einer normalen Verwaltungssituation.
Ausbildung oder Einstieg in den Job
Nach Abschluss des Verfahrens stehen den Betroffenen laut Cancela zwei Wege offen: Ausbildung oder der Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch für den Jobstart sei Ausbildung nötig, betonte sie.
Als Beispiel nannte sie die Bauwirtschaft. Dort gebe es einen besonders hohen Bedarf an Arbeitskräften. Der Wohnungsbau sei eine Priorität der Verwaltungen, weshalb mehr Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden müssten.
Bauwirtschaft wirbt um Arbeitskräfte
Die Fundación Laboral de la Construcción zeige, dass sich die wichtigsten Akteure des Arbeitsmarkts auf den Balearen zusammenschließen können, sagte Cancela. Ziel sei es, Beschäftigte anerkannt auszubilden und sie anschließend in die Bauwirtschaft zu bringen.
Die Staatssekretärin bezeichnete die Regularisierung als große Chance, auf den Bedarf des Landes zu reagieren.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com