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Kanaren: PP fordert Rückkehr statt Verteilung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Teneriffa auf den Kanarischen Inseln fordert Borja Sémper einen Kurswechsel in Spaniens Migrationspolitik: Rückkehr statt Verteilung. Der Sprecher des Partido Popular (PP) sagte am Freitag, 16. Oktober, seine Partei wolle in der nächsten Legislaturperiode diesen Kurs verfolgen – besonders auf den Kanaren.

Archivo - El portavoz y vicesecretario de Cultura y Deporte del PP, Borja Sémper (d), junto al eurodiputado del PP-E, Juan Ignacio Zoido (i), en un paseo electoral por la Plaza de la Encarnación.
Europa Press

Sémper sagte, Spanien könne keine weiteren Einwanderer aufnehmen, die nicht mit einer Arbeitsstelle kämen. Minderjährige, die an Spaniens Küsten ankommen, müssten zunächst humanitär aufgenommen werden. Danach sollten sie zu ihren Familien zurückkehren. Falls sich die Familien nicht finden ließen, müsse sich nach seiner Auffassung die Regierung ihres Herkunftslandes um sie kümmern.

Zugleich verlangt der PP eine Erklärung von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Parlament. Die Partei behauptet, marokkanische Schiffe seien in spanische Gewässer eingedrungen, zuletzt nach einem Besuch des Königspaares in Ceuta und Melilla. Die spanische Regierung hat die Vorwürfe laut der Agenturmeldung bereits zurückgewiesen.

Themen: Migration · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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