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3.000 Kinder in Ceuta: Gabilondo fordert Hilfe

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Ceuta kann 3.000 minderjährige Migranten nicht allein betreuen. Das sagt Spaniens Bürgerbeauftragter Ángel Gabilondo. Am Donnerstag, 8. Oktober, fordert er in Madrid die autonomen Gemeinschaften auf, Kinder und Jugendliche aufzunehmen, die sich seit der massenhaften Einreise vom 30. Juli in Ceuta aufhalten.

(I-D) El presidente del Senado, Pedro Rollán; el defensor del Pueblo, Ángel Gabilondo, y el ministro de Hacienda, Arcadi España, durante un desayuno informativo de Fórum Europa, en el Four Seasons Hotel Madrid, a 8 de octubre de 2026, en Madrid (España).
Europa Press

Unter ihnen sind laut Gabilondo immer jüngere Kinder, manche erst sieben Jahre alt. Einige fordern, sie zu ihren Familien zurückzubringen. Das sei jedoch kompliziert, sagt er. Er beruft sich auf die Solidarität zwischen Spaniens Regionen, die in der Verfassung verankert ist.

Gabilondo fürchtet, dass die Krise das Zusammenleben in Ceuta dauerhaft belasten könnte. Die Stadt müsse für Sicherheit sorgen und ihre Dienste am Laufen halten. Zugleich kritisiert er Anfeindungen gegen Hilfsorganisationen, die Migranten unterstützen.

Themen: Migration

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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