Inca: Angeklagter fehlt beim Missbrauchsprozess
Ein Mann, dem der sexuelle Missbrauch zweier Jungen in Inca auf Mallorca vorgeworfen wird, erscheint am Mittwoch, 4. November, nicht vor Gericht. Die erste Kammer des Provinzgerichts ordnet an, nach ihm zu suchen. Der Prozess sollte am Mittwoch und Donnerstag stattfinden. Nun ist die Verhandlung ausgesetzt; ein neuer Termin steht nicht fest.
Im Laufe des Vormittags versuchen die Behörden mehrfach, den Angeklagten ausfindig zu machen – ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft und insgesamt 20.000 Euro Entschädigung für die beiden Jungen.
Laut Anklageschrift übernachteten die damals 11 und 12 Jahre alten Jungen am 18. Juli 2020 im Haus des Angeklagten. Einer von ihnen war der Enkel des Partners der Mutter des Mannes. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft legte sich der Angeklagte nachts zu den schlafenden Kindern und berührte einen Jungen sexuell. Als dieser aufwachte und das Zimmer verließ, soll der Mann den zweiten Jungen sexuell missbraucht haben.
Themen: Gerichtsprozesse · Inca
Quelle: Europa Press / Mallorca.com