Neues Datenzentrum sichert Balearen-Verwaltung doppelt
Ein neues Datenzentrum soll die digitalen Dienste der Balearen-Regierung auch bei Störungen absichern. Die Regierung hat das Centro de Procesamiento de Datos, kurz CPD und auf Deutsch Datenzentrum, in Betrieb genommen. Es arbeitet mit dem bereits bestehenden Zentrum in Sant Pere zusammen.
Zwei Zentren übernehmen den Betrieb
Das neue Zentrum gehört zum eigenen Netz von Datenzentren der Balearen-Regierung. Gemeinsam mit der Anlage in Sant Pere bildet es eine verteilte und redundant ausgelegte Technologieplattform.
Jedes der beiden Zentren kann laut Regierung eigenständig 100 Prozent des technischen Betriebs der Verwaltung übernehmen. Damit sollen öffentliche digitale Dienste auch bei unvorhergesehenen Ereignissen weiterlaufen.
Daten unter Kontrolle der Regierung
Die direkte Verwaltung der Infrastruktur soll gewährleisten, dass Bürgerdaten und kritische Informationen unter Kontrolle der Balearen-Regierung bleiben. Das neue CPD soll zudem wichtige Systeme der Regierung und des Gesundheitsdienstes IBSalut aufnehmen.
Nach Angaben der Regierung erreicht das Zentrum eine Verfügbarkeit von mehr als 99,982 Prozent. Redundante Strom-, Kühl- und Kommunikationssysteme sollen Wartungsarbeiten ermöglichen, ohne digitale Dienste zu beeinträchtigen.
Auch die technischen Nebenbereiche sind vollständig vom technologischen Kern getrennt. Das Zentrum nutzt energieeffiziente Klimatisierung und einen geschlossenen Kühlkreislauf, der kein Wasser verbraucht.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com