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Neuwahl am 29. November: Prohens greift Sánchez an

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

„Endlich!“, schreibt die Präsidentin der Balearen, Marga Prohens (PP), am Montag auf X. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat am Vormittag vorgezogene Parlamentswahlen für den 29. November angekündigt. Prohens hofft, dass die Wahl eine Regierung beendet, die die Balearen aus ihrer Sicht „im Stich gelassen“ hat.

Archivo - La presidenta del Govern balear, Marga Prohens, interviene durante el acto de entrega de las Medallas de Oro y Premios Ramon Llull, en Sa Llotja, a 28 de febrero de 2026, en Palma de Mallorca, Mallorca, Baleares (España).
Europa Press

Prohens wirft Sánchez Polarisierung vor

Sánchez kündigte die Wahl in einer Erklärung aus dem Regierungssitz La Moncloa an. Prohens nennt seinen Auftritt eine „Erklärung der Polarisierung“ statt einer institutionellen Erklärung. Sie wirft ihm vor, staatliche Institutionen für eigene Interessen zu nutzen, und kritisiert, dass er sich gegen die Autonomen Gemeinschaften und die Opposition gewandt habe.

Die Wahl sei eine Chance auf einen Regierungswechsel, sagt Prohens. Diesen könne ihrer Ansicht nach nur der Vorsitzende der konservativen Volkspartei PP, Alberto Núñez Feijóo, anführen.

Streit um Geld, Verkehr und Wohnungen

Prohens wirft der Zentralregierung vor, Forderungen der Balearen zur Finanzierung nicht erfüllt zu haben. Auch beim Sonderstatus der Inseln sowie bei Investitionen und Vereinbarungen für Straßen und Bahn sieht sie Fragen offen.

Zudem kritisiert sie die Wohnungspolitik der Regierung. Junge Menschen hätten es heute schwerer als vor drei Jahren, eine Wohnung zu finden, sagt Prohens. Von einer neuen Zentralregierung erhofft sie sich, dass diese die Anliegen der Balearen berücksichtigt.

Themen: Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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