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3,06 Millionen für Nuklearmedizin in Son Espases

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Damit PET-Untersuchungen am Universitätskrankenhaus Son Espases in Palma weiter möglich sind, kauft die balearische Regierung radioaktives Material für rund 3,06 Millionen Euro. Der Consell de Govern billigte die Anschaffung am Freitag. Die Mittel sind für die Nuklearmedizin bestimmt, vor allem für wichtige diagnostische Untersuchungen wie die Positronen-Emissions-Tomografie, kurz PET.

Nach Angaben von Regierungssprecher Antoni Costa umfasst die Lieferung Dosen von Fludesoxiglucosa und Chlorid von Fluoromethylcholin. Diese Radioarzneimittel brauchen die Ärzte, um verschiedene Krankheiten zu diagnostizieren, ihr Stadium zu bestimmen und ihren Verlauf zu kontrollieren. Besonders wichtig sind sie laut Regierung für onkologische Erkrankungen.

PET macht Funktionen von Organen sichtbar

Bei einer PET erhält der Patient eine kleine Menge eines Radioarzneimittels. Die Substanz sendet Signale aus, die der PET-Scanner erfasst und in Bilder umwandelt. So können Mediziner erkennen, wie Organe und Gewebe funktionieren, Krankheiten aufspüren, ihren Verlauf bewerten und eine Behandlung planen.

Nachschub soll die Versorgung sichern

Die Regierung bezeichnet die kontinuierliche Verfügbarkeit der Produkte als unverzichtbar. Nur so könne die medizinische Versorgung im Krankenhaus Son Espases ohne Unterbrechung weiterlaufen und Patienten hätten Zugang zu diesen Diagnoseverfahren.

Themen: Gesundheit · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com