Formentera startet Ölmühle mit 800 Kilo pro Stunde
Oliven von Formentera müssen für die Herstellung von Öl bald nicht mehr die Insel verlassen. Am 30. September startet die neue Ölmühle auf Formentera ihre erste Kampagne. Die Anlage kann höchstens 800 Kilo pro Stunde verarbeiten.
Der Inselrat von Formentera und die Landwirtschaftsgenossenschaft von Formentera nehmen die Ölmühle gemeinsam in Betrieb. Erzeuger können ihre Oliven dort verarbeiten lassen und sollen damit die lokale Landwirtschaft stärken.
Termine und getrennte Verarbeitung
Ab dem 28. öffnet das System für Terminreservierungen. Die Termine müssen direkt mit der Landwirtschaftsgenossenschaft vereinbart werden. Eine Obergrenze für die Kilo-Zahl je Erzeuger gibt es nicht.
Die Produzenten müssen angeben, ob ihre Ernte ökologisch oder konventionell registriert ist. Die Verarbeitung wird entsprechend getrennt organisiert.
Rabatte im ersten Jahr
Für die erste Kampagne gewährt der Inselrat Preisnachlässe auf die Dienstleistung. Nach Abschluss der Produktion wird das Öl in den verfügbaren Behältern abgeholt, die den Produzenten in Rechnung gestellt werden.
Die Behälter erhalten eine Kennzeichnung nach den gesundheitlichen Vorgaben und der geltenden Regelung. In der ersten Saison will der Inselrat die Abläufe testen, die Organisation anpassen und mögliche Verbesserungen für kommende Kampagnen erkennen.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com