175 ORA-Plätze in Pere Garau: Nachbarschaft fordert Umbau
In mehreren Straßen von Pere Garau in Palma sollen mehr Parkplätze für Kurzzeitparker reserviert werden. Die Nachbarschaftsplattform Flipau amb Pere Garau fordert deshalb am Mittwoch eine Überprüfung der ORA-Zone, eines Kurzzeitparksystems mit Parkschein. Die Initiative verlangt ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Stellplätzen für Anwohner sowie für Kunden und Nutzer der Geschäfte.
In den ORA- oder Rotationszonen dürfen Fahrzeuge nur mit einem zeitlich begrenzten Parkschein stehen. Anwohner können diese Plätze nach Angaben der Plattform nicht kostenlos nutzen.
Mehr ORA-Plätze in drei Straßen geplant
Für die Carrer Faust Morell plant das Mobilitätsamt der Stadt Palma auf der Seite mit den geraden Hausnummern 73 ORA-Plätze. Derzeit gibt es dort 20 Rotationsplätze. In der Straße sind 37 Geschäfte aktiv.
Auch in der Carrer Torcuato Luca de Tena soll die Seite mit den ungeraden Hausnummern zur ORA-Zone werden. Dadurch stiege die Zahl der Plätze von 23 auf 43.
Besonders kritisch sieht die Plattform die Pläne für die Carrer Benet Pons i Fàbregues. Dort gibt es nach ihren Angaben wenige Gebäude mit Tiefgaragen, Parkplätze in Schrägaufstellung und 28 aktive Geschäfte. Das Mobilitätsamt plant auf beiden Straßenseiten Rotationsparken mit zusammen 175 Stellplätzen.
Mehr Platz für Anwohner gefordert
An der Carrer Reis Catòlics gibt es 53 Geschäfte, während alle 78 ORA-Plätze ausschließlich der Rotation dienen. Flipau amb Pere Garau will dort die Seite mit den geraden Hausnummern als ORA-Zone für Anwohner ausweisen. So könnten nach Angaben der Plattform mehr als 100 Plätze für Bewohner hinzukommen.
Die Initiative bezeichnet eine Neubewertung der Parkregelung als notwendig und dringend. Nachhaltige Mobilität, Fahrzeugrotation und der Schutz der Anwohner müssten ihrer Ansicht nach besser an die Realität in Pere Garau angepasst werden.
Themen: Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com