mallorca-news

Palma: 60 Millionen Euro und neue Hilfe für Mieter

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Palma auf Mallorca erhält künftig mindestens 60 Millionen Euro pro Jahr für seine Rolle als Hauptstadt – doppelt so viel wie bisher. Das Parlament hat die Änderung des Hauptstadtgesetzes am Dienstag beschlossen. Sie sieht auch eine neue Beratungsstelle für Mieter vor.

Archivo - Dos personas observan los anuncios de viviendas en una inmobiliaria en Palma.
Europa Press

Mehr Geld für Palma

Die jährliche Mindestzahlung soll künftig mit den Preisen und der Einwohnerzahl steigen. Ergibt diese Berechnung weniger Geld als im Vorjahr, bleibt der höhere Betrag bestehen. Die Reform soll zudem verhindern, dass Palma Kosten für gemeinsam erbrachte öffentliche Dienste allein trägt.

Neue Hilfe beim Wohnen

Eine städtische Stelle soll Mieter über Fragen rund um ihre Wohnung informieren, rechtlich beraten und bei drohendem Wohnungsverlust begleiten. Die Stadt kann außerdem Programme schaffen, um private Wohnungen für bezahlbare Mieten verfügbar zu machen.

Eine neue städtische Wohnungsbaugesellschaft soll geschützte Wohnungen bauen, sanieren und verwalten. Sie soll auch den kommunalen Wohnungsbestand betreuen.

Mehr Verantwortung für die Stadtviertel

Jeder Stadtbezirk soll eine eigene Leitung mit Fachpersonal und übertragenen Zuständigkeiten erhalten, etwa für Straßen, Instandhaltung und lokale Mobilität. Hinzu kommt ein jährliches Budget, über das der Bezirk direkt verfügen kann. Neue Bezirksräte sollen unter anderem vor Entscheidungen über Investitionen im jeweiligen Bezirk Stellung nehmen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik · Palma · Calvià · Marratxí · Llucmajor

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung