Palma: Trotz Kontaktverbot soll Mann Ex vergewaltigt haben
Ein Mann soll seine Ex-Partnerin auf dem Dach seines Wohnhauses in Palma auf Mallorca vergewaltigt haben – obwohl für ihn ein Näherungs- und Kontaktverbot galt. Die Staatsanwaltschaft fordert elf Jahre Haft und 15.000 Euro Entschädigung. Am kommenden Freitag um 10 Uhr beginnt der Prozess vor dem Provinzgericht der Balearen.
Laut Anklage schickte der Mann seiner Ex-Partnerin am 27. Juni 2025 zunächst ein Bild zu einem noch offenen Gerichtsverfahren zwischen ihnen. Zwei Tage später schrieb er ihr mehrfach und rief sie an. Sie antwortete nicht. In der Nacht zum 30. Juni erreichte er sie schließlich. Nach einem Treffen in einem Park in Palma gingen beide auf das Dach seines Wohnhauses.
Dort soll er sie trotz wiederholter Ablehnung entkleidet, sexuell berührt und vergewaltigt haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft leidet die Frau seitdem unter starker Benommenheit und Angst. Bei ihr ist ein Behinderungsgrad von 55 Prozent anerkannt. Die Anklage wirft dem Mann neben der sexuellen Gewalttat auch einen Verstoß gegen das bestehende Verbot vor.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com