Balearen-Flughäfen: Mehr als 1 Milliarde Euro bis 2031
Für die Balearen-Flughäfen stehen bis 2031 mehr als 1 Milliarde Euro bereit. Davon sollen Palma de Mallorca, Ibiza, Menorca und Son Bonet profitieren. Am Dienstag, 15. September, genehmigte der Ministerrat in Madrid den DORA III, den Regulierungsplan für Aenas spanisches Flughafennetz von 2027 bis 2031.
In ganz Spanien will Aena in diesem Zeitraum fast 13.000 Millionen Euro investieren. Die durchschnittlichen Flughafengebühren steigen laut Plan jährlich nur um 0,33 Prozent. Das entspricht nach Angaben von Verkehrsminister Óscar Puente rund drei Cent pro Passagier und Jahr.
Neue Passkontrollen auf den Balearen
An den Flughäfen der Balearen sollen neue Bereiche für Passkontrollen entstehen. Sie werden an das europäische Ein- und Ausreisesystem Entry/Exit System angepasst und sollen die Vorgaben des Schengen-Raums erfüllen.
Wie die mehr als 1 Milliarde Euro auf Palma, Ibiza, Menorca und Son Bonet verteilt werden, nennt der Beschluss nicht. Neue Start- oder Landebahnen über die bestehenden Masterpläne hinaus sind laut Verkehrsministerium nicht vorgesehen.
Fast stabile Gebühren trotz wachsender Passagierzahlen
Aena hatte eine jährliche Erhöhung der Gebühren um 3,82 Prozent verlangt. Die Wettbewerbsbehörde Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia hatte dagegen eine Senkung um 0,59 Prozent empfohlen. Nun bleibt es bei einem durchschnittlichen Plus von 0,33 Prozent pro Jahr.
Der Plan rechnet für das spanische Flughafennetz mit steigenden Passagierzahlen: von 321 Millionen im Jahr 2025 auf 358 Millionen im Jahr 2031. Die Investitionen sollen vollständig aus den eigenen Mitteln der Flughäfen finanziert werden, nicht aus dem Staatshaushalt.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com