Bucht von Alcúdia: Neuer Plan gegen Sandverlust und Überschwemmungen
In der Bucht von Alcúdia sollen Sandverlust, Überschwemmungen und Küstenerosion künftig gemeinsam untersucht werden. Hotelverbände aus Alcúdia, Can Picafort und Muro haben am Donnerstag mit Wissenschaftlern, Unternehmen und Behörden ein entsprechendes Protokoll vorgestellt.
Die Beteiligten wollen die Probleme an der Küste abgestimmt angehen und die Bucht als wichtigen Tourismusantrieb Mallorcas langfristig sichern. Das teilte das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf mit.
Arbeitsgruppe sucht nach Ursachen
Ein technisches Team mit Vertretern aller unterzeichnenden Verwaltungen und Organisationen soll die Ursachen für den Rückgang der Küstenlinie und das Sedimentungleichgewicht analysieren. Es soll auch Probleme bei Sandablagerungen prüfen und notwendige Maßnahmen priorisieren.
Die Bürgermeisterin von Alcúdia, Fina Linares, fordert eine wissenschaftliche Grundlage für alle Entscheidungen. Ursachen und Lösungen dürften nicht vorweggenommen werden, sagte sie.
Planung und Geld für Küstenprojekte
Die Arbeitsgruppe soll eine mittel- und langfristige Planung erstellen. Sie soll zudem festlegen, welche Behörden für einzelne Projekte zuständig sind, welche Verfahren nötig werden und wie die Maßnahmen finanziert werden können.
Der zuständige Minister Juan Manuel Lafuente sieht im geplanten Gesetz zur Küstenordnung einen Weg zu einer weniger zersplitterten Verwaltung der Küste. Tourismusminister Jaume Bauzà betonte, der Schutz von Strand und Küste in der Bucht von Alcúdia sichere auch Wirtschaft und Arbeitsplätze in Alcúdia, Muro und Santa Margalida.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com