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Palma: Gericht kippt Einstellung im Streit um Podemos-Plakat

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Ein Plakat für eine LGBTI-Feier in Palma auf Mallorca zeigt den Stadtpatron mit einer Sobrasada im Genitalbereich. Daneben berührt ein Dämon eine Heilige an intimen Stellen. Am 15. Oktober 2026 wird bekannt: Das Provinzgericht der Balearen hat die Einstellung des Verfahrens aufgehoben und angeordnet, eine Strafanzeige gegen die Podemos-Politikerin Lucía Muñoz und die Illustratorin Lluïsa Febrer zuzulassen.

Archivo - El Palacio de Justicia, sede del Tribunal Superior de Justicia de Baleares (TSJIB) y la Audiencia Provincial, en la plaza Weyler de Palma.
Europa Press

Die Stiftung Abogados Cristianos hatte die Anzeige im Januar 2025 wegen des Plakats zur Revetla de Sant Sebastià erstattet. Nach der Einstellung legte sie Beschwerde ein. Das Gericht hält es laut einer Mitteilung der Stiftung für möglich, dass das Plakat den Straftatbestand der Verhöhnung erfüllt. Ob sich die beiden Frauen strafbar gemacht haben, ist damit nicht entschieden.

Stiftungspräsidentin Polonia Castellanos nennt die Entscheidung einen wichtigen Sieg. Ihrer Ansicht nach durfte die Sache nicht ohne Untersuchung abgeschlossen werden. Sie wirft den Verantwortlichen vor, religiöse Bilder für eine anstößige Darstellung genutzt zu haben.

Themen: Gerichtsprozesse · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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