Balearen: PP will Hafengebühren um bis zu 15 Prozent senken
Für Sporthäfen auf den Balearen stehen Rabatte auf Hafengebühren und einfachere Regeln für Liegeplätze im Raum. Der Partido Popular (PP) hat am 2. November in Palma auf Mallorca 28 Änderungsanträge für den maritimen Sektor vorgestellt. Verkehrssprecher Héctor Palencia fordert einen Kurswechsel nach der Parlamentswahl am 29. November.
Was sich in den Häfen ändern soll
Der PP schlägt Nachlässe von bis zu 15 Prozent auf Hafengebühren vor. Außerdem will die Partei die Verwaltung der Liegeplätze verbessern und die rechtliche Absicherung der Sporthäfen stärken. Nach ihrer Darstellung erschweren die derzeitigen Regeln den täglichen Betrieb.
Weitere Vorschläge sollen Verwaltungsverfahren vereinfachen und die elektrische Infrastruktur in Häfen regeln. Für Sporthäfen auf Mallorca sind das bislang Forderungen des PP, keine beschlossenen Änderungen.
Streit um die Hafenpolitik
Palencia nennt den nautischen Sektor das „hässliche Entlein“ des Verkehrsministeriums. Aus seiner Sicht vernachlässigt Verkehrsminister Óscar Puente die Branche.
Der balearische PP-Spitzenkandidat für den Kongress, José Vicente Marí, wirft der Zentralregierung vor, eine Änderung der Hafen- und Seeschifffahrtsgesetze von 2014 seit zwei Jahren zu blockieren. Fortschritte der Branche auf den Balearen schreibt er dagegen der Regionalregierung unter Marga Prohens zu.
Themen: Meer & Küste · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com