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PP verspricht: Boden frei für eine Million Wohnungen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Eine Million Wohnungen will der Partido Popular freischalten, falls die Partei an die Regierung kommt. Sprecher Borja Sémper kündigte am Montag in Madrid an, im ersten Ministerrat Bauland zu liberalisieren. Der Plan solle den Wohnungsbau „entsperren“.

El portavoz y vicesecretario de Cultura y Deporte del Partido Popular, Borja Sémper, atiende a los medios tras la reunión del Comité de Dirección del PP, a 7 de septiembre de 2026, en Madrid (España).
Europa Press

Der PP verspricht außerdem, die Steuern beim Wohnungskauf zu senken. Junge Menschen sollen öffentliche Bürgschaften für die Anzahlung ihrer Wohnung erhalten. Zudem will die Partei das geltende Wohnungsgesetz abschaffen.

Antiokupationsgesetz mit Räumung in 24 Stunden

Sémper kündigte auch ein Antiokupationsgesetz an. Es solle die Räumung von „Okupas“ binnen 24 Stunden ermöglichen. Damit wolle der PP die Rechtssicherheit zurückgeben und Wohnungen wieder auf den Markt bringen, die wegen dieser Unsicherheit zurückgezogen worden seien.

Scharfe Kritik an Casa 47

Das Portal Casa 47 nannte Sémper „Verkauf von heißer Luft“. Unter der Regierung von Pedro Sánchez seien nacheinander 15.000, 20.000 und 140.000 Wohnungen versprochen worden. Am Ende gebe es nur ein Webportal mit 800.

Nach Darstellung des PP funktioniert das Portal nicht einmal. Der Sprecher kritisierte zudem, dass die interaktive Karte wenige Tage nach Beschwerden von Sumar entfernt worden sei. Sumar habe beanstandet, dass die Karte die Westsahara nicht als von Marokko unabhängiges Gebiet ausweise.

Sémper sagte außerdem, Casa 47 lasse Referenzpreise in als angespannt erklärten Gebieten weg. In einigen Gemeinden biete das Portal Wohnungen über dem Marktpreis an. Mit Blick auf den jüngsten IPC-Wert von mehr als 4 Prozent, der am Dienstag bestätigt werden soll, warnte er: Die Mittelschicht könne die Preissteigerungen nicht mehr tragen. Besonders die Wohnkosten stiegen seit anderthalb Jahren um mehr als 12 Prozent, ohne dass die Löhne entsprechend zunähmen.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com