mallorca-news

Balearen: PP will Yachtclubs gesetzlich schützen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Yachtclubs auf den Balearen sollen künftig auch im nationalen Hafengesetz als Einrichtungen von öffentlichem Nutzen gelten. Das versprach José Vicente Marí, Spitzenkandidat der balearischen Volkspartei (PP) für den Kongress, am Montag, 2. November, bei einem Treffen mit Vertretern der Wassersportbranche. Die Nachricht kommt aus Palma auf Mallorca.

La número dos de la lista del PP balear al Congreso de los Diputados, Antònia Roca; el portavoz de Transportes y Movilidad del PP en el Congreso, Héctor Palencia; el cabeza de lista, José Vicente Marí, y el candidato del PP al Senado, Sebastià Sagreras.
Europa Press

Marí will das Hafengesetz ändern, damit Yachtclubs nicht allein nach den Regeln des freien Wettbewerbs behandelt werden. Sie erfüllten Aufgaben im öffentlichen Interesse, sagte er. Das Hafengesetz der Balearen sieht nach seinen Angaben bereits eine entsprechende Anerkennung und Möglichkeiten zur direkten Vergabe vor. Nun will er diese Regelung auf die nationale Ebene übertragen.

Andere Regeln für kleine Clubs

Marí fordert außerdem, Umweltauflagen an die Größe der Hafenanlagen anzupassen. Für Baggerarbeiten eines kleinen Yachtclubs sollten nach seiner Ansicht nicht dieselben Anforderungen gelten wie für Arbeiten in einem großen Hafen. Zudem will der PP Lösungen für Hafenkonzessionen aus der Zeit vor 1992 und deren Verlängerungen finden.

Die Partei schlägt auch Nachlässe von bis zu 15 Prozent auf Hafengebühren und eine bessere Verwaltung der Liegeplätze vor. Ob daraus Gesetze werden, ist offen: Marí stellte die Vorhaben im Wahlkampf vor der Abstimmung am 29. November vor.

Themen: Meer & Küste · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung