Nach 15 Jahren: Balearen beraten mit König über Poblet
Nach 15 Jahren sitzt der Stiftungsrat des Klosters Poblet wieder zusammen. Bei dem Treffen am Donnerstag in Vimbodí i Poblet (Tarragona) sind König Felipe VI. und Balearens Regierungschefin Marga Prohens dabei. Die Vertreter mehrerer Regierungen wollen gemeinsam den Erhalt des Klosters sichern und seine Geschichte bekannter machen.
Zuletzt hatte der Stiftungsrat 2011 getagt. Das neue Treffen fällt mit dem 35. Jahrestag der Ernennung Poblets zum Unesco-Welterbe zusammen.
Prohens will den Erhalt langfristig sichern
Prohens bezeichnet das Treffen als Wendepunkt. Sie fordert mehr Unterstützung durch die beteiligten Institutionen und eine verlässliche Fortsetzung der Erhaltungsarbeit. Kulturminister Ernest Urtasun wirbt dafür, die Zusammenarbeit zu stärken und das Kloster stärker für die Gesellschaft zu öffnen.
Kataloniens Regierungschef Salvador Illa möchte den Stiftungsrat auch als Forum für gemeinsame Projekte der vier beteiligten Regionen nutzen. Aragóns Regierungschef Jorge Azcón schlägt jährliche Treffen an wechselnden Orten vor, beginnend in Aragón.
Abt fordert Schutzgesetz
Abt Rafael Barrué geht einen Schritt weiter: Er verlangt ein Schutzgesetz für Poblet. Es soll die beteiligten öffentlichen Stellen zusammenbringen und dauerhaft Unterstützung und Mittel für das Kloster sichern. Barrué betont zugleich, dass Poblet der Gesellschaft dienen wolle und dafür die Hilfe aller Mitglieder des Stiftungsrats brauche.
Themen: Kultur
Quelle: Europa Press / Mallorca.com