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Balearen: Prohens will irreguläre Migranten zurückschicken

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Irregulär eingereiste Migranten sollen nach dem Willen von Marga Prohens auch von den Balearen zurückgeschickt werden. Die Präsidentin der balearischen Regionalregierung sagte am Dienstag, 20. Oktober, im Parlament in Palma: Wenn Rückführungen in Ceuta möglich seien, müsse das auch auf den Balearen gehen. Dort würden solche Rückführungen inzwischen stattfinden, erklärte sie.

Agentes de la Policía Nacional intervienen durante el proceso de desalojo del embolsamiento de migrantes en la playa de El Trampolín.
Europa Press

Prohens forderte, die anhaltende irreguläre Einwanderung zu bremsen. Sie warf der spanischen Zentralregierung vor, die Balearen im Stich zu lassen. Neben der Migration nannte sie das Bevölkerungswachstum, die Wohnungsfrage und den Wandel des Wirtschaftsmodells als große Herausforderungen für die Inseln.

Besonders angespannt sei die Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Migranten: Mehr als 900 von ihnen würden betreut. Das sei mehr als das Doppelte der regulären Kapazität, die das spanische Ministerium für Kinder und Jugend nach Prohens’ Worten einseitig festgelegt habe.

Themen: Migration · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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