Palma bündelt Kräfte gegen Prostitution auf Mallorca
In Palma sollen Behörden, Justiz und Hilfsorganisationen Frauen in der Prostitution enger unterstützen. Am Donnerstag kam die zweite Koordinierungsrunde zur Prostitution auf Mallorca zusammen. Erstmals dabei waren das Oberste Gericht der Balearen und die Anwaltskammer der Inseln.
Neue Partner am Tisch
Der Inselrat von Mallorca hatte die Runde 2025 erstmals eingerichtet. Seither gibt es auch einen technischen Arbeitstisch und regelmäßige Treffen mit spezialisierten Organisationen.
Neben dem Gericht und der Anwaltskammer nahmen unter anderem das Rote Kreuz, Casal Petit, Ärzte der Welt, die Nationalpolizei, die Staatsanwaltschaft, IB-Salut, IBDona, die Universität der Balearen, die Stadt Palma und der Verband der Gemeinden und Inselräte Felib teil.
Gemeinsame Kriterien und direkter Draht
Nach Angaben des Inselrats vereinbarten die beteiligten Stellen gemeinsame Kriterien für Berichte über Schutzbedürftigkeit. Außerdem entstand ein Kommunikationskanal mit IB-Salut, um Probleme beim Zugang dieser Frauen zum öffentlichen Gesundheitssystem aufzugreifen.
Der zuständige Inselrat Toni Fuster erklärte, jede neue Beteiligung bringe Wissen und Erfahrung zusammen. Die Runde soll Organisationen, die direkt mit Frauen in der Prostitution arbeiten, dauerhaft Gehör verschaffen und ihren Bedarf sowie Schwierigkeiten stärker in die Arbeit der Behörden einbeziehen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com