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Balearen: Prostitutionsstudie soll alle fünf Jahre kommen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Eine Studie zu Prostitution, Menschenhandel und sexueller Ausbeutung auf den Balearen soll künftig alle fünf Jahre aktualisiert werden. Das Parlament in Palma auf Mallorca forderte die Regionalregierung am 15. Oktober 2026 auf, dem balearischen Fraueninstitut IbDona und der Universität der Balearen dafür Geld und technische Mittel bereitzustellen. Im Sozialausschuss stimmten alle Parteien für diesen Punkt; der fraktionslose Abgeordnete Agustí Buades enthielt sich.

Archivo - Club de carretera, en una foto de archivo.
Europa Press

Die Studie soll die Methoden und Messgrößen einer Untersuchung aus dem Jahr 2020 beibehalten. So will das Parlament Entwicklungen vergleichen und prüfen, wie wirksam die bisherigen Maßnahmen gegen Prostitution waren. Zusätzlich soll die Untersuchung zeigen, welche Rolle soziale Medien bei der Anwerbung von Frauen und Minderjährigen zur sexuellen Ausbeutung spielen. Fachorganisationen, die betroffene Frauen unterstützen, sollen ihr Wissen einbringen.

Der Beschluss fordert außerdem Berichte zur Lage vor Ort: Das IbDona soll Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern dazu anregen, alle fünf Jahre Untersuchungen zu Menschenhandel, Prostitution und sexueller Ausbeutung Minderjähriger zu erstellen. Im jährlichen Haushalt soll zudem Geld für Menschen vorgesehen werden, die aus der Prostitution aussteigen wollen.

Themen: Soziales · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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