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Protest auf Ibiza: Mieter fordern unbefristete Verträge

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Am Sonntag versammeln sich Mieterinnen und Mieter in Eivissa auf Ibiza für Maricarmen, eine in Madrid zwangsräumte ältere Frau. Der Protest auf Ibiza beginnt um 18.00 Uhr an der Vara de Rey. Das Mieterinnen-Syndikat von Eivissa fordert unter anderem unbefristete Mietverträge.

Decenas de personas durante una concentración frente al ático de Chamberí tras el desahucio de Maricarmen.
Europa Press

Die Kundgebung gehört zu mehreren Mobilisierungen, die landesweit angesetzt sind. Die Organisation will auch auf die aus ihrer Sicht „polizeiliche Gewalt“ gegen Freiwillige und Aktivisten aufmerksam machen, die die Zwangsräumung nach Angaben des Syndikats friedlich stoppen wollten.

Forderung nach Verträgen ohne Ablauf

Das Syndikat verlangt strukturelle Maßnahmen gegen Zwangsräumungen. Außerdem fordert es eine Reform des Mietrechts, die Saisonmieten und Zimmervermietungen regelt, sowie das Einfrieren der aktuellen Mietpreise.

Auch wirksame Verlängerungen und die automatische Erneuerung aller Verträge stehen auf der Liste. Die Mietverträge sollen dadurch unbefristet werden.

Gesellschaftliche Reaktion erhöht den Druck

Nach Darstellung des Syndikats hat die „starke gesellschaftliche Reaktion“ auf den Fall Maricarmen politische Akteure dazu gedrängt, zu reagieren und über das Wohnungsdekret zu verhandeln. Über das Dekret soll am kommenden Dienstag abgestimmt werden.

Das Syndikat ruft deshalb dazu auf, die Straßen „massiv“ zu füllen. Es verlangt von Parteien eine Reaktion und von Arbeitsgewerkschaften einen Generalstreik.

Themen: Streiks · Arbeitsmarkt · Wohnen & Immobilien

Quelle: Europa Press / Mallorca.com