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Madrid: Bischöfe stützen Protestcamp, warnen vor Gewalt

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

An der Puerta del Sol in Madrid campieren Menschen und protestieren gegen die Wohnungsnot. Am Donnerstag stellte sich Francisco César García Magán, Sprecher der Spanischen Bischofskonferenz, hinter ihr Recht auf Demonstration. Zugleich forderte er, Gewalt auszuschließen. Das Protestcamp findet nach der Zwangsräumung von Maricarmen statt.

El secretario general de Conferencia Episcopal Española, Francisco César García Magán, durante una rueda de prensa, en la sede de la CEE, a 1 de octubre de 2026, en Madrid.
Europa Press

Demonstrieren – aber ohne Gewalt

Das Demonstrationsrecht sei in der Verfassung verankert, sagte García Magán nach einer Sitzung der Bischofskonferenz. Es müsse aber mit den Rechten der Anwohner und der Geschäftsleute vereinbar sein.

García Magán sprach auch von einem Angriff auf einen Journalisten im Protestcamp. Nach eigenen Angaben hatte er im Internet von dem Vorfall erfahren. Dabei sei die Kamera des Journalisten zerstört worden.

Bischofssprecher fordert Wohnungspolitik statt Pflaster

Die Zwangsräumung von Maricarmen nannte García Magán bedauerlich. Zugleich verwies er auf viele weitere Zwangsräumungen in anderen spanischen Regionen und auf den Mangel an Wohnungen.

Mit Blick auf Regierungsdekrete, über die der spanische Kongress am Freitag abstimmen soll, warnte er vor einer bloßen Übergangslösung. Stattdessen forderte er eine umfassende Wohnungspolitik und einen Pakt aller politischen Kräfte.

Themen: Demonstrationen

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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