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Mieten um 1.500 Euro: PSIB greift Regierung an

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Die Mieten auf den Balearen lägen im Schnitt bei rund 1.500 Euro, sagt Rosario Sánchez vom PSIB. Auf einer Pressekonferenz in Palma auf Mallorca warf sie der Balearen-Regierung am Montag, 19. Oktober 2026, vor, für die Probleme der Inseln keine Lösungen zu haben. Anlass ist die bevorstehende Debatte über die politische Lage der Balearen: Regierungspräsidentin Marga Prohens spricht dort am Dienstag und Mittwoch.

Archivo - La candidata del PSIB a las elecciones de 2027, Rosario Sánchez, comparece en el Parlament, junto al portavoz del PSIB en el Parlament, Iago Negueruela.
Europa Press

Streit um Mieten und Tourismus

Sánchez, die für den PSIB bei der Regionalwahl 2027 antreten soll, fordert eine Begrenzung der Mietpreise. Menschen verließen die Inseln, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten könnten, sagte sie. Der Regierung wirft sie außerdem vor, zu wenig gegen die Überlastung durch den Tourismus zu tun.

Auch im Gesundheitswesen sieht Sánchez Probleme: Die Wartelisten seien stark gewachsen. Sie kritisierte zudem, dass die Regierung Häuser auf ländlichem Grund legalisiert und den Küstenschutz geschwächt habe. Prohens müsse in der Debatte nun Rechenschaft ablegen, sagte Sánchez.

Beim Unwetter unterstützt der PSIB Prohens

Beim Umgang mit dem Unwetter Adam stellt sich der PSIB dagegen hinter die Regierung. Parlamentssprecher Iago Negueruela begrüßte, dass Prohens die Parteien am Sonntag über die Lage informierte. Er sagte Unterstützung für die Maßnahmen zu, mit denen die Regierung Schäden für die Bevölkerung verhindern will. Auch Maßnahmen gegen den Klimawandel und die dafür nötigen Haushaltsmittel wolle seine Partei unterstützen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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