MÉS fordert Rechtsstatus für das Balearische Meer
MÉS per Mallorca hat am 19. August 2026 in Palma auf Mallorca Initiativen im Kongress der Abgeordneten und im Parlament vorgelegt, um eine rechtliche und geografische Abgrenzung des Balearischen Meeres zu erreichen. Die Partei fordert zudem ein integrales und koordiniertes Modell für die Verwaltung des Meeresraums rund um den Archipel.
Forderung nach einheitlicher Verwaltung
Der Sumar-MÉS-Abgeordnete Vicenç Vidal erklärte, das Balearische Meer könne nicht weiter als Summe fragmentierter Verwaltungsräume behandelt werden. Er forderte, die territorialen, ökologischen und wirtschaftlichen Besonderheiten des Ökosystems anzuerkennen.
Vidal erinnerte daran, dass das Parlament bereits 2020 eine neue Abgrenzung der inneren und äußeren Gewässer verlangt hatte. Eine klare Festlegung soll nach seiner Darstellung eine abgestimmte Planung für Naturschutz, Fischerei, Biodiversität, Schifffahrt und die Anpassung an den Klimawandel ermöglichen.
Verweis auf Posidonia-Schutz und Oceana
Nach Angaben von Vidal fallen die Initiativen mit dem achten Jahrestag des Dekrets zum Schutz der Posidonia oceanica zusammen. Die Regelung war verabschiedet worden, als er Umweltminister war.
Der Abgeordnete verwies außerdem auf frühere Vorschläge der Organisation Oceana. Diese hatte unter anderem den Schutz von 30 Prozent des Balearischen Meeres sowie ein Netz geschützter Meeresgebiete vorgeschlagen.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com