Ibiza-Stadt: Zwei geplante Regenbecken fehlen weiter
In Ibiza-Stadt auf Ibiza stehen laut der sozialistischen PSOE nach heftigem Regen erneut Straßen unter Wasser. Am 20. Oktober 2026 kritisiert die Partei, dass zwei geplante Regenbecken zum Schutz vor Überschwemmungen noch immer fehlen. Sie wirft Bürgermeister Rafa Triguero vor, seit dem Unwetter von 2025 nicht genug zur Vorbeugung getan zu haben.
Ein Becken fällt weg, das andere fehlt
Nach Angaben der PSOE liegt dem Bürgermeister seit der vorigen Wahlperiode eine Studie vor. Sie benennt Maßnahmen, die den Abfluss von Regenwasser in der Stadt verbessern sollen, und setzt Prioritäten. Vorgesehen waren demnach Regenbecken an den Kreisverkehren Can Misses und Figueretes. Keines der beiden sei gebaut worden. Den Bau des Beckens an Can Misses habe die Stadt zudem aufgegeben.
PSOE verlangt Antworten vom Rathaus
Die Sozialisten kritisieren auch den Umgang mit städtischen Beschäftigten während der starken Regenfälle. Diese seien zur Arbeit gerufen worden, hätten bei ihrer Ankunft aber wieder nach Hause gehen dürfen. Die Kommunikation sei verwirrend gewesen, so die Partei.
Die PSOE fordert die Stadtregierung auf, offenzulegen, welche Maßnahmen aus der Studie umgesetzt wurden und wann weitere folgen sollen. Sie verlangt außerdem Auskunft darüber, nach welchen Regeln die städtischen Dienste während des Unwetters organisiert wurden.
Themen: Überschwemmungen · Politik · Wetter
Quelle: Europa Press / Mallorca.com