Palma: Reiseagent vor Gericht um 8.274 Euro
Um 8.274 Euro aus gebuchten Kreuzfahrten und Familienreisen geht es an diesem Mittwoch vor Gericht in Palma auf Mallorca. Ein Reiseagent soll das Geld von fünf Kunden nicht im Verkaufssystem seiner Firma erfasst haben. Die Verhandlung vor der ersten Kammer des Provinzgerichts der Balearen beginnt um 09.45 Uhr.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich die Zahlungen selbst angeeignet zu haben. Sie beantragt zwei Jahre Haft sowie die Rückzahlung der laut Anklage veruntreuten Summe.
Fünf Kunden zahlten für Reisen
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft leitete der Angeklagte von Ende 2019 bis Mitte 2020 ein Reisebüro in Palma im Franchise-System. Er verkaufte Dienstleistungen der Firma gegen Provision.
Die Zahlungen für Reisebuchungen soll er jedoch nicht in das dafür vorgesehene Verkaufsmanagement-System eingetragen haben. Die fünf Kunden hatten Kreuzfahrten oder Familienreisen gebucht; einige dieser Reisen wurden später storniert oder annulliert.
Staatsanwaltschaft fordert Haft und Rückzahlung
Die Anklage lautet auf Veruntreuung. Die Staatsanwaltschaft beziffert den Schaden auf 8.274 Euro und fordert neben der Haftstrafe auch die Erstattung dieser Summe.
Themen: Gerichtsprozesse · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com