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Ibiza nach Rekordregen: 23 Einsätze noch offen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Überflutete Straßen und Betriebe, umgestürzte Bäume: Nach dem Unwetter auf Ibiza und Formentera sind Einsatzkräfte weiter beschäftigt. Am 20. Oktober sind auf Ibiza noch 23 Vorfälle offen, auf Formentera zwei und auf Mallorca elf. Seit Beginn des Unwetters am Samstag gingen beim Notruf 112 auf den Balearen 388 Meldungen ein; 36 davon sind noch nicht erledigt.

Efectivos de la UME desplegados en las calles de Eivissa para paliar los efectos de la dana Adam
Europa Press

193 Liter pro Quadratmeter an einer Messstation

Ibiza und Formentera erleben den regenreichsten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen vor 75 Jahren. An der Messstation Es Codolar auf Ibiza fielen bis zu 193 Liter pro Quadratmeter. In der Nacht und am Morgen trafen heftiger Regen und Gewitter auch Mallorca. Stellenweise fielen mehr als 40 Liter pro Stunde.

Einsatzkräfte entfernen auf Formentera Wasser und Schlamm aus überfluteten Bereichen. Nach Angaben des Notrufdienstes betreffen die noch offenen Meldungen vor allem überflutete Betriebe und Straßen sowie umgestürzte Bäume und herabgefallene Teile im öffentlichen Raum. Die Zufahrt zum Flughafen auf Ibiza blieb laut dem Leiter der balearischen Notfallbehörde, Pablo Gárriz, befahrbar: Einsatzkräfte konnten das Wasser rechtzeitig ableiten.

Wetterwarnungen enden, Hochwasseralarm bleibt

Die staatliche Wetteragentur Aemet hat ihre gelben Warnungen für Mallorca, Ibiza und Formentera aufgehoben. Der Zivilschutz hält dennoch an der gelben Alarmstufe für die gesamten Balearen fest. Nach den Regenfällen sind Böden und die Einzugsgebiete einiger Sturzbäche gesättigt. Der Hochwasserplan bleibt auf Ibiza und Formentera in Einsatzstufe 2, auf Mallorca gilt Einsatzstufe 0.

Für Menorca warnt Aemet noch bis 18 Uhr vor Regen und Gewittern; möglich sind bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Gárriz rechnet damit, dass sich die Lage auf Ibiza und Formentera in den nächsten Stunden beruhigt. Derzeit ist nach Angaben der Behörden kein Sturzbach auf den Balearen über die Ufer getreten oder an seiner Kapazitätsgrenze.

Themen: Überschwemmungen · Unwetter · Wetter

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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