Spanien vor der Wahl: Rektoren fordern günstige Wohnheime
Bezahlbare Wohnheime und mehr Geld für Universitäten stehen vor der spanischen Parlamentswahl am 29. November auf der Forderungsliste der Rektoren. Die Spanische Rektorenkonferenz (CRUE) stellte den Parteien am 27. Oktober in Madrid zehn Prioritäten vor. Sie fordert eine langfristige Politik für die Hochschulen, auf die sich die Parteien einigen sollen.
Mehr Geld und bessere Bedingungen
Die Rektoren verlangen eine ausreichende und verlässliche Finanzierung der Universitäten. Studierende sollen unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten ein Studium beginnen und fortsetzen können. Zudem fordert die Konferenz stabile und attraktive Laufbahnen für Beschäftigte in Lehre, Forschung und Verwaltung.
Zu den zehn Punkten gehört auch ein nationaler Plan für bezahlbare und zugängliche Unterkünfte für Studierende. Die Rektoren wollen außerdem Lehrgebäude sowie wissenschaftliche und digitale Infrastruktur modernisieren.
Weniger Bürokratie, mehr Forschung
Die Konferenz fordert weniger bürokratischen Aufwand und mehr Eigenständigkeit für Universitäten. Forschung, Innovation und der Austausch von Wissen sollen in der Politik eine größere Rolle spielen. Auch die europäische und internationale Zusammenarbeit der spanischen Hochschulen will sie stärken.
Am Ende der Liste steht ein breiter staatlicher Pakt für Universitäten, Wissenschaft und Wissen. Die Rektoren wollen weiter daran arbeiten, die Hochschulen zu stärken.
Themen: Wohnen & Immobilien · Bildung
Quelle: Europa Press / Mallorca.com