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40 Jahre eingezahlt: In Palma fordern Rentner volle Rente

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

40 Jahre oder länger Beiträge gezahlt – und wegen eines vorzeitigen Ruhestands trotzdem Abzüge bei der Rente. Das wollen die Rentnerverbände von UGT und CCOO auf den Balearen ändern. Bei einer Pressekonferenz in Palma forderten sie am Dienstag, 29. September, die volle Rente für Betroffene mit mindestens 40 Beitragsjahren.

Jubilados piden el blindaje de las pensiones y una ley integral de derechos de las personas mayores
Europa Press

Renten schützen, Pflege ausbauen

Die Verbände wollen Renten in der Verfassung absichern lassen. UGT-Vertreter Pedro Berruezo mahnte zudem, Unterschiede zwischen den Renten von Frauen und Männern auszugleichen. Nach einem Arbeitsleben dürften ältere Menschen nicht vor der Frage stehen, wie sie Wohnung, Essen oder Pflege bezahlen sollen.

CCOO-Vertreter Mateu Bosch forderte mehr Hilfe für pflegebedürftige Menschen, besonders für jene mit wenig Geld. Die Gewerkschaften nennen unter anderem Hilfe zu Hause, Tageszentren und persönliche Betreuung. Auch Wartezeiten im öffentlichen Gesundheitswesen sollen sinken.

Sorge um Wohnungen und digitale Hürden

UGT und CCOO verlangen ein landesweites Gesetz über die Rechte älterer Menschen. Zugleich fordern sie Maßnahmen gegen ungewollte Einsamkeit. Berruezo warnte, dass auf den Balearen Wohnungen fehlen, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind – etwa mit Platz für Rollstühle und angepassten Bädern.

Behörden, Banken und wichtige Dienstleister sollen nach dem Willen der Verbände weiterhin persönliche Beratung anbieten. Niemand dürfe Rechte verlieren, weil ein Smartphone, eine App oder ein Internetanschluss fehlt.

Themen: Arbeitsmarkt · Soziales · Gesundheit · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com