Parlament fordert Zuschlag für Retter auf Eivissa
Rettungskräfte auf Eivissa und Formentera sollen ihren Zuschlag für schwer zu besetzende Stellen rückwirkend erhalten. Das Parlament der Balearen hat die Regierung am Mittwoch dazu aufgefordert. Die Gesundheitskommission nahm diesen Punkt einer Initiative von Unidas Podemos an.
Der Beschluss betrifft die Techniker für medizinische Notfälle auf den beiden Inseln. Auch die Anerkennung der Tätigkeit aller Beschäftigten des Unternehmens Gsaib fand in der Kommission einstimmige Zustimmung.
Weitere Forderungen müssen ins Plenum
Andere Punkte der Initiative endeten bei der Abstimmung unentschieden. PSIB, MÉS per Mallorca und die Gemischte Gruppe stimmten dafür, die PP dagegen. Deshalb muss das Plenum des Parlaments darüber noch beraten.
Dabei geht es unter anderem um die Anerkennung von Technikern für Krankentransporte als Gesundheitspersonal. Zudem soll die Regierung die Stellen für dringende und nicht dringende Krankentransporte auf Menorca, Eivissa und Formentera als schwer zu besetzende Arbeitsplätze einstufen.
Schneller Zugang zu Therapie gefordert
Einstimmig nahm die Kommission auch eine Initiative zur Versorgung von Menschen mit Epidermolysis bullosa an. Die Regierung soll den schnellen und gleichberechtigten Zugang zur Behandlung mit Beremagene Geperpavec auf den Balearen garantieren und beschleunigen.
Das Parlament fordert außerdem, dass die zuständigen Verwaltungen beim spanischen Gesundheitsministerium auf die Aufnahme der Therapie in den gemeinsamen Leistungskatalog des nationalen Gesundheitssystems drängen. Verzögerungen bei der Behandlung könnten für Patienten und ihre Familien verheerend sein, heißt es in der Initiative.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com