Streik der Rettungsschwimmer in Calvià angekündigt
Die Gemeinde Calvià auf Mallorca hat den für kommenden Sonntag angekündigten Streik der Rettungsschwimmer kritisiert. Die Arbeitsniederlegung falle auf ein Wochenende, an dem an den Stränden des Gemeindegebiets mit besonders vielen Besuchern gerechnet werde, teilte das Rathaus am 18. August mit.
Nach Angaben der Gemeinde hat die Unión de Socorristas de Calvià den Streik ausgerufen. Das Rathaus erklärte, die Gewerkschaft verfüge über keine rechtliche Vertretungsbefugnis für die übrigen Rettungsschwimmer.
Gemeinde verweist auf Gespräche über Verbesserungen
Das Regierungsteam von Calvià habe vor einigen Wochen mit vier Rettungsschwimmern gesprochen, die in diesem Sommer an den Stränden der Gemeinde arbeiten. Dabei habe die Verwaltung zugesagt, die in einem Bericht zu Arbeitsrisiken vorgeschlagenen Maßnahmen zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen.
Der Bericht war von dem mit dem Dienst beauftragten Unternehmen erstellt worden. Nach Darstellung des Rathauses handelt es sich bei den meisten Vorschlägen um Empfehlungen, darunter eine Verstärkung der Sicherheit sowie bessere Arbeitsbedingungen. Zur Debatte standen unter anderem Verbesserungen an Wachtürmen, Beobachtungssitzen und Rettungsstationen, die für die Verwaltung mit erheblichen Kosten verbunden wären.
Lohnforderungen sollen mit dem Dienstleister geklärt werden
Die Gemeinde betonte, Entscheidungen würden nicht unter dem Druck von Mobilisierungsandrohungen getroffen. Forderungen würden berücksichtigt, wenn sie als angemessen bewertet würden, den Dienst verbesserten und der Allgemeinheit zugutekämen.
Keiner der vier Gesprächsteilnehmer gehöre dem Betriebsrat des beauftragten Unternehmens an, erklärte das Rathaus. Mögliche Verbesserungen bei den Gehältern der Rettungsschwimmer müssten nach Auffassung der Gemeinde mit dem Dienstleister und nicht mit der Verwaltung verhandelt werden.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com