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Rohrbruch in Alcúdia: Pollença entgeht Wasser-Engpass

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In Pollença blieb das Trinkwasser trotz eines Rohrbruchs gesichert. Die Leitung brach am 11. Juli im Gemeindegebiet von Alcúdia auf Mallorca – und gefährdete damit die Versorgung des Ortes, der täglich rund 5.100 Kubikmeter Wasser verbraucht.

Archivo - Una persona llena un vaso de agua de un grifo.
Europa Press

Die Agentur für Wasser und Umweltqualität der Balearen, Abaqua, ließ die Reparatur sofort beginnen. Die kommunale Speicherkapazität geriet dabei stark unter Druck. In der Nacht zum Sonntag lief die Versorgung wieder an, am Montag erholte sich auch die Speicherkapazität.

Reparatur ohne Einschränkungen

Abaqua beauftragte die Arbeiten zunächst mündlich, damit die Reparatur ohne Verzögerung starten konnte. Die Regierung der Balearen behandelte den Einsatz als Notfall, weil ein Risiko für die Wasserversorgung von Pollença bestand.

Die beschädigte Leitung liegt in schwer zugänglichem Gelände und hat einen Durchmesser von fast einem halben Meter. Die Arbeiten endeten ohne Einschränkungen für die Bevölkerung.

Neue Maßnahmen für die Leitung

Abaqua plant und startet weitere Maßnahmen für die Leitung zwischen der Entsalzungsanlage in Alcúdia und dem Speicher von Pollença. Ersatzteile sollen schneller verfügbar sein, zudem soll der Kollektor an eine weitere Versorgungsleitung angeschlossen werden.

Geplant sind außerdem ein neues Pumpensystem, das den Druck in der Leitung senkt, sowie die Sanierung eines einen Kilometer langen Abschnitts mit wiederkehrenden Brüchen. Später soll der gesamte Kollektor erneuert werden.

Themen: Politik · Pollença · Alcúdia

Quelle: Europa Press / Mallorca.com