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Ibiza erklärt vier Touristenzonen zu Sanierungszonen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In der Altstadt, am Paseo Marítimo, in Playa d'en Bossa und in Talamanca in der Gemeinde Eivissa sollen Hotels modernisiert und öffentliche Bereiche erneuert werden. Der Inselrat von Eivissa hat die vier Gebiete am 25. September zu gesättigten Tourismus- und Umwandlungszonen erklärt. Neue Touristenplätze dürfen durch die Maßnahmen nicht entstehen.

Archivo - Varios barcos fondeados en la playa de Talamanca.
Europa Press

Die Einstufung als gesättigte Tourismuszone und Umwandlungszone eröffnet Instrumente für neue öffentliche Infrastruktur, die Modernisierung bestehender Tourismusbetriebe sowie ein besseres Management von Verkehr, Wasser und Küste. Der Beschluss geht auf ein Ende 2025 vom Inselrat erarbeitetes Dokument und einen Antrag des Rathauses von Eivissa zurück.

Mehr als 35 Millionen Euro vorgesehen

Der Umwandlungsplan sieht zunächst mehr als 35 Millionen Euro für öffentliche und private Maßnahmen vor. Davon sind 6,9 Millionen Euro für Infrastruktur und Barrierefreiheit, 1,5 Millionen Euro für nachhaltige Mobilität und 22 Millionen Euro für die Neuordnung und Verbesserung des Stadtbilds eingeplant.

Der Inselrat betont, dass diese Summen geschätzt sind. Konkrete Projekte, Planungsinstrumente und spätere Haushaltsplanungen müssen sie noch festlegen.

Vorrang bei Fördergeldern

Die vier Gebiete sollen bei öffentlichen Hilfen für die Sanierung von Gebäuden und Flächen Vorrang erhalten. Tourismusbetriebe dort können das außerordentliche Modernisierungsregime nutzen, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Anträge sind bis Juni 2029 möglich.

Der Beschluss ist laut Inselrat erst der Anfang eines inselweiten Verfahrens. Unterlagen weiterer Gemeinden liegen bereits zur Prüfung vor. Die Erklärungen für die übrigen Gemeinden sollen vor Ende 2026 folgen.

Themen: Meer & Küste · Tourismus · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com