Kloster Santa Isabel: Prohens würdigt Jerónimas
Die Präsidentin der Balearenregierung, Marga Prohens, hat am Mittwoch das Kloster Santa Isabel in Palma auf Mallorca besucht und die Arbeit der Hieronymitinnen gewürdigt. Nach einem jahrelangen Eigentumsstreit gehört das Gebäude den Nonnen, nachdem der Oberste Gerichtshof die Beschwerde des Bistums Mallorca nicht zugelassen hatte.
Prohens besichtigte das auch als Sant Jeroni bekannte Konvent gemeinsam mit der Ministerin für Familien, soziale Wohlfahrt und Pflegebedürftigkeit. Die Präsidentin dankte den Schwestern dafür, das Kloster über Generationen hinweg zu erhalten und zu verteidigen.
Eigentumsstreit um das Kloster entschieden
Das Kloster Santa Isabel war Gegenstand eines Gerichtsverfahrens, in dem sowohl das Bistum Mallorca als auch die Hieronymitinnen Eigentumsansprüche erhoben. Die Provinzgerichtsbarkeit hatte den Nonnen das Eigentum an dem Gebäude in der historischen Altstadt zugesprochen.
Der Oberste Gerichtshof ließ die Kassationsbeschwerde des Bistums gegen dieses Urteil kürzlich nicht zu. Damit blieb die Entscheidung zugunsten der Hieronymitinnen bestehen.
Föderation prüft künftige Nutzung
Nach dem Gerichtserfolg leitete die Föderation der Klöster der Hieronymitinnen von Santa Paula eine Analyse über die Zukunft des Gebäudes ein. Dabei soll der religiöse Charakter des Klosters nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Prohens bezeichnete das Konvent als Teil des Erbes und der Wurzeln der Inseln. Die Bewahrung der Geschichte sei auch ein Weg, dieses Erbe an kommende Generationen weiterzugeben.
Themen: Gerichtsprozesse · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com